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Mit dem SolaFrame Studio präsentiert ETC jetzt die kompaktere Weiterentwicklung des stillen Theater-Stars. In Theatern, Opern- und Studiobühnen gelten hohe Qualitätsansprüche und auch strenge Regeln. Sich beispielsweise als Besucher zu Räuspern wirkt in dieser Umgebung störend – und absolute Lautlosigkeit erwarten neben dem Dirigenten und den Musikern auch die Lichttechniker von ihren Scheinwerfern. Bis 2017 war dies eher Wunschdenken. Bis zum Launch des SolaFrame Theatre von ETC/High End Systems.

Seit der Produkteinführung hat der lüfterlose, mit „Bright White LED Engine“ ausgestattete und 15.000 Lumen bietende SolaFrame Theatre eine grandiose Theater-Karriere hingelegt. Er findet sich weltweit in unzähligen Theatern, Schauspielhäusern, Opernbühnen und Radiosälen – darunter viele Spielstätten von Weltruf, wie: das Wiener Burgtheater, die Bayerische Staatsoper, das Mozarteum in Salzburg und der ndr in Hannover.

Fehlerfreie Performance im Wiener Burgtheater
Rund 24 Premieren haben die insgesamt 24 SolaFrame Theatre bereits im Wiener Burgtheater auf den Dioden. Bei einem Haus wie diesem heißt das: Vollbeschäftigung. „Zu normalen Zeiten spielen wir 363 Tage im Jahr Repertoire“, sagt Friedrich Rom, Beleuchtungsleiter in dem weltweit renommierten Haus. Trotzdem habe noch nie, noch kein einziges Mal, einer der Scheinwerfer ein technisches Problem aufgezeigt. Das ist aller Ehren wert. Doch ins Schwärmen gerät Rom erst, wenn er über die Features des Moving-Lights spricht: „Der SolaFrame Theatre überzeugt durch Präzision, Lichtstärke und fast lautlose Bewegungen.“ Da der SolaFrame Theatre ohne Lüfter auskommt, kann er seinen vielleicht stärksten Trumpf ausspielen. Friedrich Rom: „Man hört kein Geräusch. Damit ist er für ein Sprachtheater die Idealbesetzung.“

Weltstar in der Theaterwelt: der SolaFrame Theatre von ETC/High End.
Weltstar in der Theaterwelt: der SolaFrame Theatre von ETC/High End.


„Nicht leise, sondern stumm“ in der Münchner Staatsoper
Roms Kollege Michael Bauer von der Münchner Staatsoper möchte da nicht widersprechen. Im Gegenteil. Er sagt über den SolaFrame Theatre einen so kurzen wie aussagekräftigen Satz: „Das Moving Light ist nicht `leise´, es ist `stumm´.“ Ein feiner, aber gravierender Unterschied, wie der routinierte Lichtgestalter meint. „Ich kann den SolaFrame Theatre nur einen halben Meter vom nächsten Zuschauer einsetzen. Er entwickelt einfach keinerlei Störgeräusche.“ Das sei ein entscheidender künstlerischer Aspekt, der ihm zusätzliche und auch neue Optionen bei der Lichtgestaltung ermögliche. Aus diesen Gründen werde Bauer den Bestand an SolaFrame Theatre im nächsten Jahr weiter aufstocken.

Licht von hoher Farbqualität überzeugte den ndr
Diese stille Performance hat auch Christian Unruh vom ndr überzeugt. Natürlich. Denn die Konzerte in den Sendesälen des Norddeutschen Rundfunks werden stets vom Radio mitgeschnitten. Mit einem brummenden Moving-Light im Rig macht man sich, wie Unruh weiß, bei den Radiokollegen nicht sehr beliebt. Doch der SolaFrame Theatre ist nicht nur ein Fall für die Ohren – er hat auch jede Menge für das Auge zu bieten, wie Unruh weiß: „Es ist ein Moving Light mit Glühlichtcharakter, mit einer Farbtemperatur im Kunstlichtbereich.“ Ein Licht von hoher Qualität, wie er nach drei Jahren Einsatz festgestellt hat: Es weise keinerlei Farbstiche auf. Dazu kommt die hohe Leistung des Scheinwerfers: „Die zu beleuchtenden Personen sind bis zu 40 Meter entfernt. Für den SolaFrame Theatre ist das kein Problem.“ Mehr noch: „Die Blendenschiebereinheit ist sehr gelungen“, sagt Unruh, „wir können aus 40 Meter Entfernung noch ein Notausgangsschild scharf `ab-shuttern´.“

„Man hört kein Geräusch. Damit ist er für ein Sprachtheater die Idealbesetzung“:  der SolaFrame Theatre im weltbekannten Wiener Burgtheater. (Foto: Reinhard Winkler)
„Man hört kein Geräusch. Damit ist er für ein Sprachtheater die Idealbesetzung“: der SolaFrame Theatre im weltbekannten Wiener Burgtheater. (Foto: Reinhard Winkler)

„Hell und leise!“ im Münchner Residenz- und Marstall-Theater
Im Münchner Residenztheater sind seit vier Jahren 16 SolaFrame Theatre verbaut, weitere vier kommen seit 2017 im Münchner Marstall-Theater zum Einsatz. Für beide Spielstätten gehört Lichtgestalter Gerrit Jurda zum Licht-Team. Alles, was seine Kollegen in den anderen Häusern über den stillen Theaterstar gesagt haben, unterstreicht auch Jurda. Lange habe er nach einem Moving Light gesucht das „wirklich hell und trotzdem absolut leise“ sei. Mit dem SolaFrame Theatre hatte die Suche ein Ende. Als weitere Vorzüge nennt er die „kaltweiße Lichtquelle mit der CMY-Farbmischung“ sowie die „gute Reproduzierbarkeit der Positionen und der Farbmischung.“ Um die Charakteristik des Scheinwerfers zu beschreiben, benötigt Jurda nur drei Worte und ein Ausrufezeichen: „Hell und leise!“

„Hell und leise“ – das trifft ohne Abstriche auch auf den Ende November 2020 vorgestellten SolaFrame Studio zu. Der jüngste Spross der SolaFrame-Familie ist als kleiner Bruder des so bewährten wie beliebten SolaFrame Theatre konzipiert. Zu den Features gehören – neben der völlig geräuschlosen Performance – u.a.: Lichtausgabe von 10.000 Lumen, 300-Watt-High CRI Bright White Engine, 13-Linsen-Optiksystem mit Anti-Beschlagsystem, leistungsstarker 5,5 - 57°-Zoom, lineares CMY/CTO-Farbmischsystem sowie Farbrad mit sieben Positionen plus offen.

Fotos: Hersteller, Reinhard Winkler

Links:
www.etcconnect.com
www.highend.com

Tags: Scheinwerfer, Theater, ETC, High End Systems, SolaFrame