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Lichtdesigner Aldo Fayard entfaltet technische Präsenz bei der Übertragung des publikumsfreien Top-Events. Für die Beleuchtung des jüngsten ISL (International Swimming League) Events in Budapest setzte Produktionsdesigner Frédéric „Aldo“ Fayard (von Concept K) erstmalig FUSION by GLP FS20 Sticks ein – mit großem Erfolg. Das auf Initiative des ukrainischen Geschäftsmannes Konstantin Grigorishin ins Leben gerufene Event umfasste zehn Teams mit 28 Schwimmern, die in einem K.O.-System gegeneinander antraten, an dessen Ende zwei Halbfinals und das Finale standen. Das unter strengsten Hygieneauflagen stattfindende, zuschauerfreie Event war eines der weltweit größten Sportereignisse des Jahres und wurde unter anderem auf CBS in den USA und BeIN Sport übertragen.

Aus der Beleuchtungsperspektive musste Aldo sicherstellen, dass dieser hochkarätige internationale Wettbewerb, bei dem mehrere Weltrekorde gebrochen wurden, auch in Abwesenheit eines Publikums seinen Unterhaltungswert behielt. Der Lichtdesigner gründete Concept K vor 23 Jahren, hauptsächlich für Tourneen und klassische Veranstaltungen. Mit bis zu 15 Designern und Programmierern, die im Laufe der Jahre für das Unternehmen gearbeitet haben, entwickelte es sich zu einem Pionier auf seinem Gebiet in Frankreich.

Setdesign & szenografische Gestaltung
Für das Setdesign und die szenografische Gestaltung tat Aldo sich mit Antoine D'Halluin, Projektleiter bei PRG, zusammen. Die beiden Männer haben in den letzten Jahren häufig zusammengearbeitet, und Aldo bemerkt, dass „es für diese Art von Projekt keinen Präzedenzfall gibt, also musste alles neu erdacht werden. Sowohl die Tatsache, dass es kein Publikum gab, wie auch die strengen Anforderungen der Übertragungstechnik mit einer allgegenwärtigen AR-Umgebung, sowie all die Anforderungen eines Wettbewerbs auf Weltklasse-Niveau machten das Projekt komplizierter.“

Das Set-Design umfasste die Beleuchtung, die Bildregie, Video-Elemente und die Integration der LED-Screens sowie das Studio für die englischsprachigen Kommentatoren, aber auch die gesamte technische und sportliche Ausstattung. „Es war eine komplexe Herausforderung“, gibt der Designer zu. Ein Produkt, das ihm dabei gute Dienste leistete, war GLPs IP-65-zertifizierter FUSION FS20. Neben seiner Allwettertauglichkeit bot der Einsatz von Abstrahlfiltern und verschiedenen Diffusorplatten dem Designer viele kreative Möglichkeiten, während das lüfterlose Design einen leisen Betrieb ermöglicht – perfekt für eine TV-Produktion unter schwierigen Bedingungen.

Aldo war durch Antoine D'Halluin auf die FUSION FS20 Sticks aufmerksam gemacht worden. „Er schlug diese Lösung vor und ich muss sagen, ich war sofort begeistert. GLP stellt schon seit einiger Zeit interessante Geräte her – natürlich den JDC1, aber auch das KNV-System, welches sehr innovativ und ungewöhnlich ist.“

Leistungsstark, diskret & ästhetisch ansprechend
Der Designer erkannte sofort, warum die FS20 eine so attraktive Option darstellten: „Ich war auf der Suche nach einer leistungsstarken, diskreten, ästhetisch ansprechenden und IP-65-zertifizierten Lösung. Im Prinzip hoffte ich wohl auf das Unmögliche! Aber der FS20 erfüllte alle Anforderungen und hob sich aus mehreren Gründen von allen anderen in Betracht gezogenen Lösungen ab. Zusätzlich zu seiner IP-65-Klassifizierung bietet der FS20 mit seinen 20 Leuchtquellen pro Meter eine einzigartige Lichtdichte. Dieser Eindruck wird noch verstärkt durch die Möglichkeit, die Sticks miteinander zu verbinden. Dadurch konnten wir einen durchgehenden horizontalen Lichtstreifen am Beckenrand kreieren und gleichzeitig einen beachtlichen Output erzeugen. Wir entschieden uns für die am breitesten abstrahlende Optik (60°), die noch bei keinem anderen Dienstleister verfügbar war. Gerade in solchen Situationen arbeite ich als Lichtdesigner gerne mit PRG zusammen. Sie haben nicht gezögert und sofort in die gefragten 60°-Optiken investiert.“

„Außerdem ist der FS20 sehr diskret und optisch ansprechend, weil er hinter dem Licht, das er abgibt, regelrecht verschwindet. Es war das ideale Werkzeug, um das Gesamtbild zu unterstreichen und die Vorgaben der sehr strikten Planung zu erfüllen.“
Die Umsetzung sei dann einfach und effizient gewesen, bestätigt Aldo. Das Design verlangte die Beleuchtung beider Seiten des 25 m langen Beckens, und so installierte man links und rechts jeweils 24 FS20 horizontal etwa 20 cm vom Beckenüberlauf entfernt (und ließ auf jeder Seite eine Lücke für den Zugang der Schwimmer). „Die Tatsache, dass alle FUSION FS20 physisch miteinander verbunden werden konnten, erzeugte den gewünschten Effekt“, erklärt er. „Das Ganze war in einem Winkel von etwa 20° nach oben ausgerichtet und lieferte das Ergebnis, das ich von der Kamera erwartete, egal ob es sich um eine enge oder weite Aufnahme handelte.“

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Rhythmische Gestaltung
So konnten die FUSION FS20 gleich mehrere Aufgaben erfüllen: eine rhythmische Gestaltung des Show-Intros via Timecode, die Zieleinläufe der einzelnen Wettkämpfe und schließlich als Hintergrund und Dekoration in allen Kameraeinstellungen. Was die Programmierung angeht, entschied sich Aldo für den vollen 92-Kanal Pixel-Modus. „Wenn man an einem Projekt arbeitet, das anderthalb Monate lang an Ort und Stelle bleiben soll, will man es bis an seine Grenzen bringen. Wir mussten unbedingt die LEDs einzeln nutzen, d.h. Effekte erzeugen, als hätten wir eine einzelne Leiste mit 240 LEDs. Aber ich wollte auch Zugriff auf die Strobe-Funktion für alle LED-Bars haben und in der Lage sein, in einigen dynamischeren Momenten Bar-für-Bar-Effekte zu erzeugen, wie z.B. bei der Feier von Weltrekorden, deshalb brauchten wir den 92-Kanal-Modus. In diesem Modus und mit 48 Geräten muss man voll organisiert sein. Aber es lief ehrlich gesagt sehr gut und das Gerätedatenblatt ist auch gut durchdacht.“

Außerdem nutzte der Designer GLPs impression X4 L in einer Doppelrolle: als generellen Gegenpart für den Einzug aller Schwimmer sowie für Effekte bei Finishes und nach Werbepausen. Da er auch hier eine Vielzahl von effizienten und budgetfreundlichen Lichtquellen benötigte, nutzte er zwei Linien von X4 L, die erste mit 20 Stück und die zweite mit 16 Stück. Drei weitere X4 L kamen Backstage zum Einsatz. Der Designer spezifizierte darüber hinaus neun impression X4 Bar 20 und erklärt: „Ich war auf der Suche nach einem dekorativen Produkt, das auch ein effektives Gegengewicht zum Kommentatorenstudio sein sollte. Der Tilt und der bewegliche Fokus erlaubten es mir, die komplexen Einstellungen bestmöglich abzustimmen.“

Zusammenfassend lobt Aldo Fayard den FS20 in den höchsten Tönen. „Der FS20 ist einzigartig am Markt. 20 LEDs auf nur einem Meter zu haben, ist ein echter Mehrwert. Aber GLP hat sich damit nicht begnügt, sondern war clever genug, auch eine Verbindung zwischen den Bars zu realisieren. Das hat mir letztlich ermöglicht, eine perfekte Horizontalität im Bild zu erzeugen. Ich hatte zwei 24 Meter lange LED-Linien mit jeweils 240 LEDs zu bespielen und konnte daraus viele Ideen für andere Designs generieren. Die mechanische und inhärente Flexibilität eines solchen Produktes ist ein echtes Plus für jeden Designer, da es seine Möglichkeiten verzehnfacht.“

Fotocredit: Set & Lighting Design PRG & Concept K for ISL 2020

Link:
www.glp.de
 

Tags: Lichtdesigner, GLP German Light Products, International Swimming League, FUSION by GLP FS20 Sticks, Budapest