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Diesjähriger ESC glänzt mit Lawo-Pulten und VSM-Steuerung

Beim Eurovision Song Contest 2021 (ESC) der EBU (European Broadcast Union), der in diesem Jahr in Rotterdam ausgetragen wird, treten die Halbfinalisten in zwei Durchgängen (Dienstag, 18. Mai, und Donnerstag, 20. Mai) an. Trotz der vorgeschriebenen Abstandsregeln verspricht der ESC wieder ein spektakuläres Event zu werden. Obwohl der von Millionen von Menschen in Europa und darüber hinaus verfolgte ESC oftmals mit nur einer einzigen Veranstaltung – dem Finale – in Verbindung gebracht wird, begann die diesjährige 65. Ausgabe bereits am vergangenen Samstag mit einem „Turquoise Carpet“ genannten Event, bei dem alle 33 Halbfinalisten im Stil von Cannes der weltweiten Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Der von Rotterdams Bürgermeister Ahmed Aboutaleb gewählte Slogan „Be open, be positive“ wurde von den niederländischen Hostbroadcastern NPO, NOS, AVROTROS sowie den Ü-Wagen-Unternehmen NEP und United (EMG) beherzigt, die auch bei der Übertragung der diesjährigen Veranstaltung wieder kooperieren. Um eine einwandfreie Tonqualität und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, stattete NEP seine beiden Ü-Wagen UHD1 und UHD2 mit mc²56 Pulten mit je 64 Fadern, Nova Routing Cores und, für die intuitive und reibungslose Steuerung der Sendekette, mit dem VSM Broadcast Control System von Lawo aus. Die beiden Ü-Wagen sind in einer Main/Backup-Konfiguration für nahtloses Protection Switching eingerichtet.

ESC2021Rotterdam
ESC2021NEPOBUHD2
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ESC2021Lawomc256NEPUHD2AudioControlRoom


Zwei weitere mc²56 Mischpulte mit je 48 Fadern sowie Monitoring- und Outboard-Equipment, das von Lawo Rental zur Verfügung gestellt wurde, befinden sich in einem separaten „Music Room“, in dem Musikproduzent Tijmen Zinkhaan alle Kurzvorstellungen der Künstler und die Pausen-Acts mischen wird. Während alle Broadcast-Audioverbindungen über RAVENNA/AES67 gestreamt werden, werden die Audiosignale für die PA im Ahoy über Dante-Karten in den Nova-Routing-Cores bereitgestellt.
Die Wahl des Lawo-Equipments war eine bewusste Entscheidung von Thijs Peters, Head of Sound des ESC 2021: „Es gab nie einen Zweifel daran, dass Lawo-Pulte die perfekte Wahl für diese prestigeträchtige Aufgabe sind. Sie klingen großartig, ihre Routing-Möglichkeiten sind unendlich, unser Setup fügt sich nahtlos ein und kann bequem und intuitiv über das VSM Broadcast Control System von Lawo gesteuert werden.“

Diese All-Star-Besetzung ermöglicht es dem Broadcast-Mix-Engineer Andre Swart, dem FX-Engineer Marcel Korfage und dem Musikproduzenten Tijmen Zinkhaan, die klangliche Grundlage dafür zu schaffen, dass alle Finalisten beim großen Finale am Samstag, den 22. Mai glänzen können.

Fotos: Nathan Reinds, NPO

 

Tags: Tonmischpult, Eurovision Song Contest, Broadcast Control System